WIR SIND FÜR SIE DA.

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KIND SEIN. OHNE WENN UND ABER.

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WORSHOPS & WEITERBILDUNG

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UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK)

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen (UN-Kinderrechtskonvention/UN-KRK) geniesst die grösste Akzeptanz aller UN-Konventionen und wurde von allen Ländern ausser den USA und Somalia ratifiziert. In der Schweiz ist sie seit 1997 in Kraft.

Kinder im Sinn der Konvention sind Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Übereinkunft legt wichtige Grundlagen zum Schutz der Kinder weltweit fest, die auch für Pflege- und Adoptivkinder relevant sind.

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-KRK) betrifft drei Bereiche:

  • Recht auf Schutz
  • Recht auf Förderung
  • Recht auf Mitwirkung

Vier einzelne Rechte haben besondere Bedeutung:

  • Das Diskriminierungsverbot (Art. 2)
  • Der Vorrang des Kindeswohls (Art. 3)
  • Das Recht auf Leben, Überleben und persönliche Entwicklung (Art. 6)
  • Das Recht auf Mitwirkung (Art. 12)

Die Konvention finden Sie hier.

Unicef: Kinderrechte für Kinder erklärt

Unicef hat eine Broschüre veröffentlicht, welche die Kinderrechte anschaulich für Kinder erklärt. Zudem finden sich weitere Publikationen zu den Kinderrechten auf der Unicef-Webseite

Quality4Children-Standards für die ausserfamiliäre Betreuung

Die «Quality4Children-Standards für die ausserfamiliäre Betreuung» wurden entwickelt, um Personen, die in den Prozess der ausserfamiliären Betreuung involviert sind, zu informieren, orientieren und ihnen Anregungen zu geben. Sie entstanden auf der Basis von «Good Practice» und der Erfahrung direkt betroffener Personen in 32 Ländern.

Quality4Children ist ein europäisches Forschungsprojekt der Organisationen FICE (Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen), IFCO (Internationale Organisation für Pflegeunterbringung) und SOS-Kinderdorf, das von 2005 bis 2008 Qualitätsstandards zur Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet und im Jahr 2008 publiziert hat. PACH (vormals Pflegekinder-Aktion Schweiz) hat im Rahmen von Quality4Children Schweiz zusammen mit Integras, der FHS St. Gallen und FICE Schweiz an der Entstehung der Standards mitgewirkt.

Deine Rechte, wenn du nicht bei deiner Familie leben kannst, findest Du hier.

Ausserdem finden sich auf der Seite die «Quality4Children Standards in der ausserfamiliären Betreuung in Europa» und Informationen für Fachpersonen.

Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK)

In der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention/EMRK) finden sich ebenfalls zentrale Bestimmungen zum Schutz des Kindes.

Für den Pflegekinder- und Adoptionsbereich ist vor allem die Achtung des Privat- und Familienlebens (Art. 8 EMRK) relevant. Die Bestimmung schützt nicht nur die leibliche Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch die sozial gewachsene zwischen Pflegekind und Pflegeeltern.

Die Europäische Menschenrechtskonvention finden Sie hier. 

Haager Adoptionsübereinkommen (HAÜ)

Das Haager Übereinkommen vom 29. Mai 1993 über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption (HAÜ) ist ein multilaterales Übereinkommen im Bereich zwischenstaatlicher Adoptionen und regelt die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden im Herkunftsland und im Aufnahmestaat. Das Übereinkommen trat für die Schweiz 2003 in Kraft.

Ziele sind:

  1. Einführen von Schutzvorschriften, damit internationale Adoptionen zum Wohl der Kinder stattfinden und die Entführung und der Verkauf von Kindern sowie der Handel mit ihnen verhindert werden können, 
  2. Einrichten eines Systems der Zusammenarbeit unter den Vertragsstaaten, um die Einhaltung dieser Schutzvorschriften sicherzustellen und 
  3. zu gewährleisten, dass nach dem Verfahren dieses Abkommens zustande gekommene Adoptionen direkt anerkannt werden.

Wann wird das HAÜ angewendet?

Entscheidendes Kriterium für die Anwendung des HAÜ ist der Wechsel des gewöhnlichen Aufenthaltes eines Kindes von einem Vertragsstaat in einen anderen Vertragsstaat zwecks Adoption. Weder die Staatsangehörigkeit des Kindes noch die der Adoptionswilligen ist massgebend.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vertragsstaat und einem Herkunftsland?

Vertragsstaaten sind alle im Geltungsbereich des Haager Adoptionsübereinkommens aufgeführten Länder, welche dem HAÜ beigetreten sind.

Diese Staaten unterscheiden sich aus Sicht des zur Adoption freigegebenen Kindes in sein Herkunftsland bzw. seinen künftigen Aufnahmestaat.

Heute stammt der überwiegende Teil der Kinder aus südamerikanischen, asiatischen und osteuropäischen Herkunftsländern.

Was besagt das Prinzip der Subsidiarität von internationalen Adoptionen?

Ein Kind darf erst zur internationalen Adoption freigegeben werden, nachdem im Herkunftsland alle Massnahmen gescheitert sind, dem Kind den Verbleib in seiner bisherigen Familie zu ermöglichen oder eine geeignete Aufnahmefamilie zu finden.

Das Übereinkommen finden Sie hier.

Mehr Informationen dazu gibt beim Bundesamt für Justiz.

Europäisches Übereinkommen über die Adoption von Kindern

Das Europäische Übereinkommen über die Adoption von Kindern ist eine vom Europarat am 24. April 1967 verabschiedete Konvention mit dem Ziel, einen verbindlichen europäischen Rechtsrahmen für die Adoption zu schaffen und die diesbezüglichen nationalen Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten zu harmonisieren.

Das Übereinkommen finden Sie hier

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