KINDERRECHTE.

Kinder haben Rechte. Diese werden aber oft nicht oder nur teilweise umgesetzt. Es ist wichtig, dass gerade Kinder, die in einer Pflege- oder Adoptivfamilie leben, ihre Rechte kennen. PACH unterstützt sie und ihr Umfeld auch in rechtlichen Fragen.

Kinderrechte

PACH engagiert sich für die Stärkung und Umsetzung der Kinderrechte gemäss der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in der Schweiz, um die Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern, die in einer Pflege- oder Adoptivfamilie leben oder durch eine Samenspende gezeugt wurden (insbesondere bei Fragen rund um das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung), zu verbessern. Da diese Kinder eher von behördlichen Verfahren betroffen sind, sind sie besonders verletzlich. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, die betroffenen Kinder selbst, ihr Umfeld und die Öffentlichkeit für ihre Rechte zu sensibilisieren.

PACH berät betroffene Kinder und Jugendliche und ihr Umfeld sowie Fachpersonen zu den Kinderrechten und betreibt gezielt Öffentlichkeitsarbeit, um die Kinderrechte bekannter zu machen.

PACH engagiert sich:

• PACH ist ständiges Mitglied im Netzwerk Kinderrechte Schweiz und beteiligt sich am NGO-Bericht für das Staatenberichtsverfahren.

• PACH engagiert sich für die Umsetzung der Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz, u.a. als Partnerin in der Allianz für eine Ombudsstelle für Kinderrechte.

• PACH ist bei der Kindes- und Erwachsenenschutz Anlaufstelle KESCHA als Mitglied und Beirat aktiv.

• PACH bringt sich bei Vernehmlassungsverfahren auf politischer Ebene für die Kinderrechte ein.

• PACH macht bei «Kinderrechte in der Tasche» mit.

Hier hat sich PACH schon engagiert:

Kinderkonferenz in Trogen (18. bis 22. November 2020)

An der Kinderkonferenz erfahren Kinder in verschiedenen Workshops gemeinsam mit 50 anderen Kindern aus der Schweiz, was ihre Rechte sind und wie sie sich für sie stark machen können. Dieses Jahr befassen sich die Teilnehmenden der Kinderkonferenz mit den Themen Konsum und Drogen, Klima und Umwelt sowie dem Kinderrechtsbericht Schweiz. Zu diesen drei Themen werden Forderungen erarbeitet, die an der Abschlusskonferenz präsentiert werden.

Jugendsession in Bern (5. bis 8. November 2020)

Rund 200 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus der ganzen Schweiz nehmen teil. Die Jugendlichen haben dort die Gelegenheit, während vier Tagen politisch aktiv zu werden und ihre Anliegen – auch als Pflege- und Adoptivkinder – zu vertreten. Das Oberthema 2020 wird Globalisierung sein – diese wird u. a. in Zusammenhang mit Kinder- und Menschenrechten diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos.

Workshop Kinderrechte (24. Juni 2020)

Im Rahmen des UNO-Staatenberichtverfahrens, für welches das Netzwerk Kinderrechte Schweiz alle paar Jahre die Situation der Kinderrechte in der Schweiz untersucht, führt PACH einen Workshop durch. Dafür sind Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahren), die in einer Pflegefamilie, einer Adoptivfamilie oder einem Heim leben gesucht. Von ihnen will PACH hören, inwiefern sie die Erfahrung gemacht haben oder der Meinung sind, dass ihre Rechte (z. B. das Recht auf Spiel, auf Partizipation, körperliche Unversehrtheit, Religionsausübung etc.) eingehalten werden und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Wo fühlen sie sich ernst genommen, wo nicht? Wer hört ihnen zu, wann werden sie nicht gehört? Was sind ihre Anliegen und Wünsche?

Tagung Kinderrechte: «Vorbild wirkt mehr als Vorschrift» (Oktober 2019)

Im Oktober 2019 feierte Integras in Kooperation mit PACH das 30-Jahr-Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention mit drei verschiedenen Anlässen in den drei Landesteilen der Schweiz. Kinderrechte sind noch nicht erwachsen – wir wollen gemeinsam mit Kindern, Fachpersonen und Experten diskutieren und uns austauschen.

Netzwerk Kinderrechte Schweiz (Juli 2019)

Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz reicht Anfang Juli 2019 – anlässlich des 3. Staatenberichtsverfahrens zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz – die aus Sicht der Zivilgesellschaft dringlichsten Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Bericht «NGO-Input zur List of Issues Prior to Reporting (LOIPR)» vom 3. Juli 2019 beim UN-Kinderrechtsausschuss ein. Erstmals hat das Netzwerk dabei auch Kinder und Jugendliche direkt im Rahmen eines partizipativen Vorgehens miteinbezogen.

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